Решения XXXII съезда ПСПУ от 25. 01. 2019 года вызвали большой интерес мировой общественности.

04/02/2019


 

 

Подтверждением тому стал перевод на немецкий и английский языки Обращения XXXII съезда ПСПУ до Министра юстиции Украины Петренко П. Д. и Заявления съезда:«Украина. Итоги 2018 г.: чёрная дыра Европы» и публикация этих материалов на немецком сайте BueSo (Движение за гражданские права «Солидарнось» от 29.01.2019 г.) и в Австралийском журнале Australian Alert Service 30 January 2019 Vol. 21 No. 5

 

DIE PSPU (PROGRESSIVE SOZIALISTISCHE PARTEI DER UKRAINE) FORDERT DIE UKRAINISCHE REGIERUNG AUF, DIE HINDERNISSE FÜR NATALJA WITRENKOS TEILNAHME AN DER PRÄSIDENTSCHAFTSWAHL ZU BESEITIGEN

 

Zwei Monaten vor der Präsidentschaftswahl in der Ukraine haben 20 derzeitige und ehemalige Parlamentsabgeordnete, andere Beamte und Medienpersönlichkeiten ihre Kandidaturen offiziell angemeldet, um den unpopulären Präsidenten Petro Poroschenko abzulösen. Nicht unter ihnen ist bisher die Ökonomin Natalja Witrenko, die Vorsitzende der Progressiven Sozialistischen Partei der Ukraine (PSPU), deren Partei nach wie vor nicht in der Lage ist, Kandidaten aufzustellen, weil das Justizministerium sich weigert, die gesetzlich vorgeschriebenen Änderungen in ihrer Satzung zu registrieren - trotz eines Gerichtsurteils im Juli 2018 zugunsten der PSPU. Witrenko war in den Jahren 1999 und 2004 als Kandidatin für die Präsidentschaft zugelassen und erhielt in ihrem ersten Versuch 11% der Stimmen, obwohl ihr Wahlkampf durch einen Mordversuch gestört wurde.

 

Am 25. Januar 2019 veranstaltete die PSPU in Kiew eine zweite Sitzung ihres XXXII. Außerordentlichen Kongresses (die erste Sitzung hatte am 3. Oktober 2018 stattgefunden). 27 der 33 gewählten Delegierten des Kongresses waren anwesend. Der Hauptzweck dieser zweiten Sitzung bestand darin, die Bemerkungen des Justizministeriums zu den Dokumenten der PSPU zu berücksichtigen. Das Treffen wählte auch ein 18-köpfiges Zentralkomitee und eine Kontroll- und Prüfungskommission. Witrenko wurde erneut zum Vorsitzenden der PSPU gewählt, mit Wladimir Martschenko als ihrem ersten Stellvertreter und L. Schesler als stellvertretender Vorsitzender. Weitere Tagesordnungspunkte waren ein Bericht von Witrenko mit dem Titel ?Die Ukraine im Jahr 2018: Ein schwarzes Loch in Europa" sowie die Verabschiedung einer Resolution, in der Poroschenkos Eingriffe in Angelegenheiten der ukrainisch-orthodoxen Kirchen verurteilt wurden.

In einem Appell an den Justizminister P. D. Petrenko fordert der XXXII. Außerordentliche Kongreß der PSPU die unverzügliche Bearbeitung seiner Dokumente und die Registrierung des neuen Programms und des neuen Statuts der Partei, damit die PSPU ihre Vorsitzende, Dr. Witrenko, als Kandidatin für die Präsidentschaftswahl am 31. März 2019 aufstellen kann.

 

Wir dokumentieren im folgenden den Appell der PSPU an den Justizminister der Ukraine, und separat ihre Erklärung zur derzeitigen Lage in der Ukraine:

 

 

APPELL DES XXXII. KONGRESSES DER PSPU AN DEN JUSTIZMINISTER DER UKRAINE P.D. PETRENKO, 25. JANUAR 2019

Verehrter Pavel Dmitriyevich,

 

die Delegierten des XXXII. Kongresses der PSPU fordern Sie hiermit auf, die Dokumente der zweiten Sitzung des XXXII. Außerordentlichen Kongresses der PSPU umgehend zu bearbeiten. Darunter befinden sich Änderungen der Satzung, des Programms und der Leitungsorgane der Partei sowie weitere Beschlüsse, die von den Gesetzen der Ukraine gefordert und von unserem Kongreß verabschiedet wurden.

 

Wir glauben, daß Ihre Untergebenen illegale Diskriminierung gegenüber der PSPU betreiben, da sie bereits dreimal die Dokumente unserer Kongresse zurückgewiesen haben, wie es in der Entscheidung des Verwaltungsgerichts in Kiew vom 4. Juli 2018 festgestellt wurde.

 

Dieses Verhalten verletzt die Rechte der Bürger der Ukraine, die in der PSPU miteinander verbunden sind. Unsere Rechte werden durch die Artikel 34 und 29 der Verfassung der Ukraine und die Artikel 10 und 11 der Europäischen Menschenrechtskonvention garantiert. Die Verletzung unserer Rechte hindert die PSPU daran, an Wahlen teilzunehmen. Der Wahlkampf für die Präsidentschaft der Ukraine hat heute begonnen. Die PSPU beabsichtigt, sich an der Wahl des Präsidenten der Ukraine zu beteiligen und ihren Kandidaten für die Teilnahme an dieser Wahl zu benennen - die Vorsitzende der Partei, Dr. der Ökonomie, Akademiemitglied, Abgeordnete des ukrainischen Volkes in der II. und III. Legislaturperiode und Kandidatin für die Präsidentschaft der Ukraine 1999 und 2004, Natalja Michailowna Witrenko.

 

Damit unsere Absichten ausgeführt werden können, müssen Sie die Dokumente der zweiten Sitzung des XXXII. Außerordentlichen Kongresses der PSPU vom 25. Januar 2019 unverzüglich bearbeiten. Diese Unterlagen wurden mehrmals vom Sachverständigenministerium geprüft. Sie wurden gemäß den Bemerkungen des Justizministeriums korrigiert.

 

Wir bitten Sie daher, die zuständigen Beamten mit der unverzüglichen Bearbeitung unserer Dokumente zu beauftragen und so die Voraussetzungen für die Teilnahme der oppositionellen PSPU an der Präsidentschaftswahl vom 31. März 2019 zu schaffen, um die Rechte der Mitglieder der PSPU nach der Verfassung der Ukraine und nach dem Völkerrecht zu wahren. Dies ist auch wichtig, um sicherzustellen, daß die Bürger der Ukraine bei der Präsidentschaftswahl im März 2019 ihre Präferenzen frei ausdrücken können.

 

Natalia Witrenko, Vorsitzende der PSPU 

 

Die Ukraine im Jahr 2018: Ein schwarzes Loch in Europa

 

Erklärung der zweiten Sitzung des XXXII. Außerordentlichen Kongresses der PSPU, 25. Januar 2019

 

Die Progressive Sozialistische Partei der Ukraine (PSPU) hat auf ihrem Kongreß eine Bestandsaufnahme der bedauerlichen sozioökonomischen und politischen Ergebnisse der in der Ukraine durchgeführten kapitalistischen Reformen vorgenommen, angefangen mit dem Zerfall der UdSSR bis hin zu der heutigen sozioökonomischen Katastrophe. Dieser Prozeß wurde durch den (faktischen Nazi-) Staatsstreich von 2014 beschleunigt. Wie die PSPU gewarnt hatte, haben die Euromaidan-Revolution und ihre Ideen (Russophobie, das Anstreben der Mitgliedschaft in der EU und der NATO, die Säuberung des Beamtenapparates und die Entstaatlichung, die Heldenverehrung der Hitler-Kollaborateure der Organisation Ukrainischer Nationalisten und der Ukrainischen Aufständischen Armee) zu Bürgerkrieg, Verlust der Krim, Deindustrialisierung, Abwanderung von Arbeitern, Armut und fehlenden Rechten für die Mehrheit der ukrainischen Bevölkerung geführt. Das BIP der Ukraine beträgt heute weniger als 40% des BIP von 1990, während der tatsächliche Bevölkerungsverlust 20 Millionen übersteigt. Die Verluste durch die Innen- und Außenpolitik der Ukraine seit 1991 sind mehr als doppelt so hoch wie die Verluste durch Hitlers Besetzung während des Großen Vaterländischen Krieges. Die Ukraine hat sich in ein schwarzes Loch verwandelt, das über den eurasischen Kontinent kriecht.

 

Die Ukraine beendete das Jahr 2018 mit dem schändlichen Status des ärmsten Landes in Europa. Das ist die Bewertung der Analysten des Internationalen Währungsfonds, die auf den tatsächlichen Einnahmen und Ausgaben der Bevölkerung unseres Landes sowie der Größe und den Wachstumsraten der Wirtschaft basiert. Das Pro-Kopf-BIP der Ukraine belief sich im Jahr 2018 auf 2820$. Dies entspricht nur einem Viertel des weltweiten Durchschnitts, einem Zwanzigstel des Niveaus der Industrieländer und sogar nur der Hälfte der Entwicklungsländer. In den letzten Jahren wurde ein BIP-Wachstum von 2-3% (zum Jahresende 2018 sind 3% prognostiziert) nicht aufgrund einer Stärkung des realen Sektors der Wirtschaft und nicht aufgrund einer steigenden positiven Handelsbilanz zu verzeichnen.

 

Diese Faktoren haben sich im Laufe des Jahres nur verschlechtert, während das ?Wachstum" durch die Erhöhung des Nettogewinns der Banken und der Geldtransfers von Arbeitsmigranten aus dem Ausland verursacht wurde. Die Bankgewinne stiegen in den ersten zehn Monaten des Jahres 2018 um 700% gegenüber dem gleichen Zeitraum von 2017, während die Geldtransfers von Arbeitern im Ausland 11 Mrd.$ (etwa 10% des BIP gegenüber 8,3% im Jahr 2017) erreichten. In den gleichen zehn Monaten des Jahres 2018 sank die Wachstumsrate der Industrieproduktion im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 1,5% [nach höheren Raten zu Beginn des Jahres 2018]. Das Defizit der Handelsbilanz erhöhte sich im gleichen Zeitraum um 67% (nach vorsichtigsten Schätzungen erreichte sie 8 Mrd.$.).

 

Die staatliche Statistikbehörde versichert uns, daß die Inflation im Jahr 2018 nur geringfügig über dem geplanten Niveau lag: 10% statt der im Staatshaushalt angesetzten 7,4%. Dies ist jedoch bloß ein Zahlenspiel, das die Realität vertuscht, indem eine große Zahl von Produkten überwacht wird, die nicht nur von armen Menschen, sondern auch von solchen mit einem mittleren Einkommen praktisch nicht konsumiert werden. Daher ist der ?Borschtsch-Index" viel genauer; das ist ein Kostenvergleich für die Zutaten von Borschtsch. Im vergangenen Jahr hat es sich fast verdoppelt und ist um 27,7 Hrywnjas auf ein Niveau von 56,6 Hrywnjas gestiegen. Das liegt daran, daß die Preise von Grundnahrungsmitteln stark angestiegen sind: Zwiebeln um 93%, Möhren um 55%, Rüben um 50% und Kartoffeln um 30%. Nur Buchweizengrütze, Eier, Äpfel und Zucker wurden im vergangenen Jahr etwas günstiger. Die Euromaidan-Regierung erhöht indessen jedes Jahr die Versorgungsgebühren für Wohngebäude beträchtlich.

 

Welche Arbeiter oder Rentner sahen ihr Einkommen in einem solchen Tempo steigen? Die Regierung berichtet über Lohnerhöhungen und Rentenerhöhungen und nennt sie spöttisch eine Verbesserung der Lebensbedingungen, während die Fakten zeigen, daß das Gegenteil der Fall ist. Während berichtet wurde, daß die Durchschnittslöhne gestiegen sind (jetzt bei 8711 Hrywnjas oder 320,90 $ pro Monat), sagt die Regierung nichts über die Tatsache, daß die Durchschnittslöhne vor dem Putsch [2014] bei 408,60 $ lagen, also um 21,5% gesunken sind! In den letzten fünf Jahren ist die Mindestrente um 47% gesunken (von 118,80 $ auf 53,20 $ pro Monat). Ausländische Forscher wie jene, die den Human Development Index erstellen, verweisen besonders auf die Verschlechterung der Lebensqualität von Senioren in der Ukraine. Die Mortalität ist weiterhin fast doppelt so hoch wie die Geburtenrate.

 

Angesichts der im Land herrschenden Gesetzlosigkeit, der nationalsozialistischen Ideologie der Behörden und des Schutzes der nationalsozialistischen Parteien und Bewegungen durch die Strafverfolgungsbehörden ist klar, daß in der Ukraine für die Mehrheit der Bevölkerung unerträgliche Lebensbedingungen geschaffen wurden. Aus diesem Grund kommt es zu einer Arbeitsmigration (mehr als zehn Millionen Menschen haben die Ukraine verlassen), und das Land wurde von Verbrechen, Drogenabhängigkeit, Prostitution, feindlichen Übernahmen und Korruption überschwemmt. Betrachten Sie nur die Tatsache, daß die Behörden lauthals von Maßnahmen zur Bekämpfung der Korruption redet, aber die Regierung Gerichtsentscheidungen zufolge im Jahr 2018 insgesamt lediglich 5000 $ von korrupten Personen beschlagnahmt hat!

 

Der XXXII. Außerordentliche Kongreß der PSPU erklärt: Eine Änderung der Innen- und Außenpolitik ist notwendig, um die Souveränität, die territoriale Integrität und den Wohlstand der Ukraine zu gewährleisten. Dies könnte durch demokratische Wahlen erreicht werden. Aber unter der von den USA ausgeübten politischen Diktatur, mit den politischen Repressionen, den im Besitz westlich kontrollierter Oligarchen befindlichen wesentlichen Medien, den finanziellen Gebühren und Kosten für politische Werbung, die für Nicht-Oligarchie-Parteien unerschwinglich sind, dem Einsatz von Wahlbetrugstechniken und Terrorismus durch Nazi-Kämpfer, die offiziellen Schutz genießen, sind demokratische Wahlen unmöglich. Die Behörden trampeln zynisch auf dem Recht der Bürger, ihre Präferenzen in Wahlen frei zu äußern, wie dies völkerrechtlich garantiert ist. Dies ist nicht nur ein Problem für die Bürger der Ukraine, sondern für die gesamte Weltgemeinschaft.

 

Die progressiven Sozialisten bedauern, daß wir vor einer unvermeidlichen Verschlechterung der Lage im Land, der Gefahr von Pogromen der Nazis, der räuberischen Übernahmen orthodoxer Kirchen, dem Zusammenbruch aller lebenserhaltenden Systeme für die Bevölkerung, einem fortschreitenden Rückgang des Lebensstandards für die Mehrheit der Bevölkerung, der Beschleunigung der Arbeitsmigration und der Kapitalflucht, einem immer schlimmer werdenden Entzug der Menschenrechte und dem Aussterben des Landes warnen müssen.

 

Ohne Zweifel ist eine solche Ukraine eine Bedrohung für Europa und für die Weltgemeinschaft insgesamt.

 

Natalja Witrenko, Vorsitzende der PSPU

 

Источник: 1. https://www.bueso.de/ukraine-beseitigt-hindernisse-fuer-natalja-witrenkos-praesidentschaftskandidat

2. https://mail.ukr.net/desktop#readmsg/15492558944274444737/f0

 

Ukrainian economist Vitrenko fights for the right to run for President

 

With Presidential elections in Ukraine barely two months away, twenty current and former MPs, other officials, and media personalities have officially registered their candidacies to attempt to unseat the unpopular President Petro Poroshenko. Not among them is the economist Dr Natalia Vitrenko, leader of the Progressive Socialist Party of Ukraine (PSPU), whose party remains unable to operate, including to file candidates, because the Ministry of Justice has failed to register legally mandated changes to its official documents-despite a July 2018 court ruling in the PSPU’s favour ("Court victory for political rights in Ukraine", AAS, 11 July 2018). The PSPU case gives the lie to any claims that the 2014 US- and EU-backed coup in Ukraine led to greater democracy.

Vitrenko was a registered candidate for the Presidency in 1999 and 2004, receiving 11 per cent of the vote in her first try, despite the interruption of her campaign by an assassination attempt.

On 25 January 2019 in Kiev, the PSPU held a Second Stage of its XXXII Extraordinary Congress (PSPU) (first session-3 Oct. 2018), with 27 of the 33 elected delegates to the Congress present. The primary purpose of this second session was to consider the comments of the Ministry of Justice on the PSPU documents. The meeting also elected an 18-person Central Committee and a Control and Auditing Commission. Vitrenko was re-elected chairman of the PSPU, with Vladimir Marchenko as her first deputy and L. Shesler as deputy chairman. Other items on the agenda included a report by Vitrenko titled "Ukraine in 2018: A Black Hole in Europe", and adoption of a resolution condemning Poroshenko’s intervention in Ukrainian Orthodox Church affairs.

In an appeal addressed to Minister of Justice P.D. Petrenko, the XXXII Extraordinary Congress of the PSPU demanded that its documents be processed without delay and the Party’s new Program and Charter registered, so that the PSPU can nominate and run its leader, Dr Vitrenko, in the Presidential election scheduled for 31 March 2019. This appeal and a PSPU statement based on Vitrenko’s report, both issued on 25 January, are printed below.

 

Appeal to Minister of Justice P.D. Petrenko

Dear Pavel Dmitriyevich,

The delegates of the XXXII Congress of the PSPU hereby request that you immediately process the documents of the Second Stage of the XXXII Extraordinary Congress of the PSPU, among which are amendments to the Party’s Charter, Program, and governing bodies, and other resolutions required by Ukrainian laws and adopted by our congress.

We believe that your subordinates are applying illegal discrimination in respect to the PSPU, having already three times rejected the documents of our congresses, as was recognised by the decision of the Kyiv Administrative Appeals Court dated 4 July 2018.

This behaviour violates the rights of the citizens of Ukraine who are associated with each other in the PSPU. Our rights are guaranteed by Articles 34 and 29 of the Constitution of Ukraine and Articles 10 and 11 of the European Convention on Human Rights. The violation of our rights blocks the PSPU from taking part in elections. The election campaign for the Presidency of Ukraine began today. The PSPU intends to take part in the election of the President of Ukraine, nominating its candidate to participate in this election-the Party’s leader, Dr of Economics, Academician, People’s Deputy of Ukraine of the II and III convocations, Candidate for the Presidency of Ukraine in 1999 and 2004 Natalia Mikhailovna Vitrenko.

 

 

For our intentions to be carried out, requires your prompt processing of the documents of the XXXII Extraordinary Congress of the PSPU, Second Stage, dated 25 January 2019. These materials have undergone expert evaluation by the Ministry of Justice several times. They have been corrected in accordance with comments from the Ministry of Justice.

We therefore request that you instruct the relevant officials to process our documents immediately, and thereby ensure the preconditions for the participation of the opposition PSPU in the 31 March 2019 election to the Presidency of Ukraine, upholding the rights of PSPU members, which are guaranteed by the Constitution of Ukraine and by international law. This is also important for ensuring that the citizens of Ukraine may freely express their preferences in the March 2019 Presidential election.

 

 

Ukraine in 2018: a black hole in Europe

 What follows is a translation of a statement issued by the XXXII Extraordinary Congress of the PSPU, based on the report delivered by Natalia Vitrenko.

The Progressive Socialist Party of Ukraine, at its congress, has taken stock of the lamentable socioeconomic and political outcome of the capitalist reforms implemented in Ukraine, beginning with the breakup of the USSR and lawfully leading to today’s socioeconomic catastrophe. This process was accelerated by the (de facto Nazi) coup d’état of 2014. As the PSPU had warned, the Euromaidan revolution and its ideas (Russophobia, the policy of moving towards EU and NATO membership, purging the ranks of officials, decommunisation, making heroes of the Hitler-collaborators from the Organisation of Ukrainian Nationalists and Ukrainian Insurgent Army) have led to civil war, the loss of Crimea, deindustrialisation, an exodus of workers, and to poverty and an absence of rights for the majority of the population. Ukraine’s GDP today is less than 40 per cent of 1990 GDP, while the actual loss of population exceeds 20 million. Losses from the domestic and foreign policy of Ukraine since 1991 are more than double the losses from the Hitlerite occupation during the Great Patriotic War. Ukraine has turned into a black hole, crawling across the Eurasian continent.

Ukraine finished 2018 with the disgraceful status of the poorest country in Europe. This is the evaluation of International Monetary Fund analysts, based on the real income and expenses of our country’s population and the size and growth rates of the economy. Ukraine’s per capita GDP in 2018 was US$2820, which is only one-quarter the average level worldwide, one-twentieth the level of developed countries, and only half the level even of developing countries. GDP growth of 2-3 per cent in recent years (with 3 per cent projected for year-end 2018) has been recorded not because of any strengthening of the real sector of the economy and not as a result of a rising positive balance of trade. These factors only deteriorated during the year, while the "growth" was caused by increases in banks’ net profits and in cash transfers from abroad by labour migrants. Bank profits grew by 700 per cent in the first 10 months of 2018, compared with the same period of 2017, while money transfers from labourers abroad totalled US$11 billion (approximately 10 per cent of GDP, as against 8.3 per cent in 2017). During those same 10 months of 2018, the rate of growth of industrial output, compared with the same period in 2017, fell to 1.5 per cent [after higher rates earlier in 2018]. The negative balance of trade increased by 67 per cent in the same period (reaching US$8 billion by the most conservative estimates).

The state statistics agency assures us that inflation in 2018 was only slightly above the planned level: 10 per cent rather than the 7.4 per cent indicated in the government budget. But this is simply a numbers game, which erases reality by monitoring a large number of products, many of which not only poor people but even those with a middle-level income practically do not consume. Therefore the "borscht index" is much more accurate; this is a cost comparison for the ingredients of borscht. In the past year, it almost doubled, rising by 27.7 hryvnias to the level of 56.6 hryvnias. That is because prices rose steeply on basic staples: onions by 93 per cent, carrots by 55 per cent, beets by 50 per cent and potatoes by 30 per cent. Only buckwheat groats, eggs, apples and sugar became a little bit less expensive during the past year. The Euromaidan government, meanwhile, raises residential utility rates substantially every year.

What working people or pensioners saw their income increase at such a pace? Thus the government reports on wage and pension increases, mockingly calling them an improvement of the conditions of life, when the facts show that the opposite is the case. While reporting that average wages have risen (now standing at 8,711 hryvnias, or US$320.90 per month), the government says nothing about the fact that before the [2014] coup average wages were US$408.60, so there has been a 21.5 per cent decline! In the past five years the minimum pension has decreased by 47 per cent (from US$118.80 to US$53.20 per month). Foreign researchers such as those who compile the Human Development Index make particular note of the deterioration of the quality of life for senior citizens in Ukraine. Mortality continues to be nearly double the birth rate.

Taking into account the lawlessness reigning in the country, the authorities’ Nazi ideology, and the protection by law enforcement agencies of Nazi parties and movements, it is clear that intolerable conditions of life have been created in Ukraine for the majority of the population. That is why labour migration occurs (more than 10 million people have left Ukraine), and the county has been swept by crime, drug addiction, prostitution, hostile "raider" takeovers, and corruption. Take even just the fact that, while the authorities were carrying on loudly about fighting corruption, court decisions led to the confiscation by the government of a grand total of five thousand US dollars from corrupt persons in all of 2018!

The XXXII Extraordinary Congress of the PSPU declares: a change in domestic and foreign policy is needed to ensure the sovereignty, territorial integrity, and prosperity of Ukraine. This could be achieved through democratic elections. But under the political dictatorship exercised by the USA, and with political repressions, the central media being owned by oligarchs under control from the West, financial charges and prices for political advertising that are unaffordable for non-oligarchy parties, the use of vote fraud techniques, and terrorisation by Nazi militants enjoying official protection, democratic elections are impossible. The authorities are cynically trampling on the rights of citizens to freely express their preferences through elections, as is guaranteed under international law. This is a problem not only for the citizens of Ukraine, but for the entire world community.

The Progressive Socialists regret that we must warn about an inevitable deterioration of the situation in the country, the danger of Nazi pogroms, "raider" takeovers of Orthodox churches, the breakdown of all life-sustaining systems for the population, a continued decline of the standard of living for the majority of the population, an acceleration of labour migration and capital flight, an ever worse deprivation of people’s rights, and the extinction of the country.

Without question, such a Ukraine is a threat for Europe, and for the world community as a whole.

 

Источник: https://fileview.fwdcdn.com/?url=https%3A%2F%2Fmail.ukr.net%2Fapi%2Fpublic%2Ffile_view%2Flist%3Ftoken%3D8aBiucqj19zmzkUHMUeKvhr8l7vOT8fBdp-_wdZ5uaM1-1dTyv5_VUaxX5TQNYDChyjAqFSHHhzFSGnhHeSNWi18ZqxbYKRqEJ4-7irEJ0mFBcE%253A5bm33lafgsPQ6Gzk%26r%3D1549269302965&default_mode=view&lang=ru#start=1


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